Tag : wasser

post image

Mein Aquarium Tagebuch 4.84/5 (2)

Nachem ich nun schon Kaninchen gezüchtet habe und das ganze dann erfolgreich gelebt habe , möchte ich nun mit Aquaristik auch anfangen und da auch mehr Herzblut reinstecken, weil mich die kleinen Tiere und die Wasserpflanzen wirklich interessieren. Um meine Erfahrungen zu teilen, schreibe ich dieses Tagebuch, wodurch Leute kostenlos sich in meine Erfahrungen einlesen können und dadurch vielleicht auch selber Probleme beheben können oder Problemen sogar aus dem Weg gehen können.

Gekauft habe ich ein 56Liter Aquarium mit einer 800lm Neonleuchte.

… das ganze habe ich leider in Zoo&Co gekauft.

Warum leider, das möchte ich euch später gerne erklären, doch bis dahin kommen wir nun mal zu meinen Pflanzen

Was habe ich für Pflanzen?

Bei den Pflanzen habe ich mich erstmal an den Arten orientiert die in mein Aquarium kommen. Deswegen kam ich am Ende zum Schluss, mir

  • 1 Cryptocoryne
  • 2 Anubias
  • 1 Green Chamäleon
  • Lobelia Cardinalis „Mini“

und mit eine Ludwigia Glandulosa zu holen. Diese Pflanzen schwanken alle im Temperaturbereich von bis zu 28 Grad und von minimal 10 Grad. Die Arten sind Pflegegleich und deswegen auch gut in so einem Anfängeraquarium.

Hier sind die Pflanzen zu sehen, aktuell sind alle noch sehr klein, was dem Aquarium natürlich erstmal keine Tiefenwirkung gibt und auch noch keinen Jungle Effekt hervorruft, doch mit der Zeit werden Setlinge und viele prachtvolle kleine Abkömmlinge dem Aquarium das passende Feeling geben

Die Fische dich ich möchte

Hier seht ihr einen wunderschönen NeonSalmler

Ich werde grundlegend erstmal auf Neonsalmler setzen. Mit der Zeit und der passenden Erfahrung kann man sich bestimmt noch mal andere Fische in das Aquarium oder in ein größeres Aquarium tun. Zum aktuellen Stand mit den noch frischen Wissensständen von mir in diesem Bereich, sollte eine Art erstmal bleiben und diese leicht in der Haltung sein, damit ich und die Tiere gemeinsam lernen ein Weg zu finden das perfekte Leben für die Fische zu ermöglichen ohne das sie ungewollte große Schäden nehmen.


Einfahrzeit und Probleme

Das Problem beim Namen gepackt, habe ich die Einlaufzeit zu kurz bemessen (2 Wochen) und zu schnell die Fische eingesetzt. Hier habe ich mich aber auch wieder dumm beschnacken lassen von den Verkäufern. Anstatt ein wirklich Fachlichen Rat zu geben, wollte der Junge Mann nur die Fische und Materialien los werden.

Nein wenn das Wasser klar ist mittlerweile und die Pflanzen nicht eingegangen sind , dann können sie nach 2 Wochen ruhig schon ein Rudel Neonsalmler rein tun.

Zitat: Zoo&Co

Ja danke auf jedenfall an das Arschloch mit diesem Satz. Einmal vertraut und drauf gebaut, hatte ich dann 2 Tage später den Salat. Milchiges Wasser, tote Fische und die überlebenden Fische die keine Nahrung mehr zu sich genommen haben. Das Aquarium mit seinen Bakterien war mit der Lage total überfordert.

Dank einem renomierten Aquaristik Forum, konnte ich die Problematik durch täglichen Wasserwechsel mit 80 Frischwasser und 20 Altwasser nach 5 Tagen unter Kontrolle bekommen, leider sind bis dahin von meinen 12 Neonsalmlern nur noch 4 übrig geblieben.

Nach mehreren Gesprächen in diesem Forum, kam ich also dazu, das nun erstmal keine Fische mehr in mein Aquarium kommen, sondern mit den letzten Überlebenden nun das Aquarium noch mal 3 Wochen Zeit bekommt um sich einzufahren. Danach werde ich langsam das Neonsalmler Rudel wieder erhöhen wenn bis dahin alles stabil ist.

Du kannst die Anzahl der Spalten in deinen Galerien ändern, indem du einen Schieberegler im Block-Inspektor in der Seitenleiste bewegst.

Schlusswort

In nächster Zeit, werden immer mal wieder Beiträge zu meinem Aquarium kommen. Ein Livestream von meinem Aquarium könnt ihr Zwischendurch über https://www.twitch.tv/derwaldfried anschauen! Sollte der Beitrag euch gefallen haben, dann teilt ihn gerne mit euren Freunden.

Jedes Tier, das sich von seiner Instinktschiene sicher leiten läßt, ist, was das gattungsspezifische Verhalten angeht, dem menschlichen Intellekt überlegen.

Harmut Lange

👋

Bitte bewerte den Beitrag

post image

Der Hasszug gegen das Superfood Avocado 2.5/5 (1)

Wenn man gerade im Internet unterwegs ist, dann kann man vorallem eine Sache finden, den Hasszug gegen Vegane Ernährung und der traurige Versuch das Fleisch in ein besseres Licht zu stellen. Doch nun hat es auch die Avocado getroffen. Doch warum ?

AvocadoIn der „Süddeutschen Zeitung“ aber auch in vielen weiteren Zeitschriften wie dem „Focus“, „Geo“ oder „DieZeit“ findet man vom Autor „Marten Rolff„, „Peter Carstens“ und anderen Autoren gerade einen Hasszug gegen die Avocado. Grundlegend betrachte ich selber sowas neutral und lese mir den Beitrag oder die Beiträge erst durch, bevor ich mich entscheide ob ich mich kaputt lache, mir gegen die Stirn haue oder es als wirklichen Angriff sehe. Die Beiträge von diesen Autoren wiederum betrachte ich mit der Hand an der Stirn und dem Gefühl eines Angriff´s . Die Autoren betiteln natürlich auch wieder mit starken Schlagzeilen ! Die Informationen danach tun einem im Herzen weh und zwar nicht weil man grundlegend davon ausgeht das die Autoren recht haben, sondern im Gegenteil, weil man sich fragt warum diese Autoren so einen Beitrag verfassen, weil er so lächerlich ist wie über Äpfel einen Beitrag in diesem Bereich zu verfassen.

Eigentlich ist es schon am Anfang viel zu pauschal, von DER Avocado in Beiträgen zu sprechen. Es gibt knapp über 400 Sorten, die größten können zirka eineinhalb bis zweieinhalb Kilo wiegen. Die Zeitungen berichten ab hier unterschiedlicher als es je sein könnte, die einen Berichten das 1000Liter Wasser für ein Kilo gebraucht wird, die anderen über 2 Kilo und die nächsten über 3 Kilo. Das Avocados mit einem (enormen) Wasserverbrauch von bis zu 1000 Litern pro Kilo Avocado verbunden ist, stelle ich also rein wegen der unterschiedlichen Quellen direkt in Frage. Schaue ich mir nun aber mal Fachbücher und Zeitschriften an, so findet man am meisten Sätze wie „Sie können zwischendurch die Erde ruhig antrocknen lassen, Wassermangel verträgt Ihre Avocado recht gut und wächst trotzdem. Als Faustregel gilt bei der Avocado: Gießen Sie lieber zu wenig als zu viel.“ oder auch Sachen wie „regelmäßig, aber nicht übermäßig gießen (die Erde soll feucht sein, aber nicht nass) “ ! Also wie kommen wir auf einmal zu 1000 Liter Wasser pro angeblicher Frucht ? Ich behaupte Propaganda und mitziehende Idioten. Avocados aus tropischen Ländern haben meist ein Gewicht von 500 bis 900 g. Nun gehen wir aber einfach mal in ein Vergleich.

Der Autor „Marten Rolff“ hat in seinem Beitrag geschrieben „Vielleicht war der ja so entspannend, dass die Teilnehmer ihre Lieblingsfrucht künftig nüchterner sehen. Und verstehen, dass selbst ein Nackensteak umweltverträglicher sein kann.“ ! Ein Bulle liefert etwa 500 Kilo. Mit je 15.000 Liter Wasser multipliziert, ergibt das aberwitzige siebeneinhalb Millionen Liter pro Tier ! Manche Autoren behaupten nun das dieses Wasser was in dem Fleisch gelandet ist oder im Tier ja nicht verloren geht, aber das ist so ja nicht ganz richtig. Klar geht grundlegend erstmal das Wasser nicht verloren was die Tiere durch Pisse und Kacke wieder ausstoßen. Aber das Wasser was im Fleisch ist und dann überregional verkauft wird, das geht verloren. Nun haben wir den Avocadobaum. 7-15 Jahre kann es dauern, bis er Früchte trägt. Die Avocado ist also wie der Apfelbaum ein Baum der Intensive Pflege bis zum Wurf brauch. Aber, der Apfelbaum brauch für einen kleinen 100g Apfel knapp 70liter Wasser, das rechnen wir nun aus Spaß mal hoch auf ein Kilo. Wir rechnen also 10 mal 70 , daher 10 mal 100gramm ein Kilo ergeben würde und kommen auf den Wasserverbrauch von 700Liter Wasser, daher nun aber nicht jeder Apfel 100 Gramm wiegt sondern auch mal 150 oder 200 runden wir das ganze auf und sind knapp beim gleichen Verbrauch für ein Kilo Äpfel wie für ein Kilo Avocado.

Den ganzen Spaß kann man aber ewig treiben, bei einer Kartoffel mit 200 g Fleisch hat sie einen Wasserfußabdruck von 185 Litern bis sie essreif ist, das auf ein Kilo, sind also 925 Liter Wasser. Es ist wieder pure Panikmache, und keiner nutzt mal wieder sein Hirn. Klar ist der Massenanbau bedenklich, aber warum wird auf Masse angebaut ? Ich sehe andauernd weggeworfene Avocados im Müll der Supermärkte, und nicht gerade wenig davon. Klar besteht eine Nachfrage, aber die Wirtschaft deckt schon wieder übermäßig das ganze ab, anstatt die Nachfrage nur auf ein Mittelstand an Menge zu bedienen. Letztendlich meine lieben, esst eure Avocados weiter und lasst euch kein schlechtes Gewissen einreden, den jeder der Äpfel,Kartoffeln,Spargel oder Pflaumen ist, der verbraucht genauso viel Wasser und jeder Fleischtarier vergewaltigt das Wasser um das 10fache. Esst bewusst und esst mit Gewissen, seid euch bewusst das die Natur euer Essen produziert und nicht alles in Unmengen gegessen werden muss, sondern eine ausgewogene Ernährung eher die Lösung ist.

Bitte bewerte den Beitrag