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11 Monate harte Arbeit, 11 Monate freude und Ideen. Doch jetzt hat die Stadt Bremen meinen Traum genommen, ihn auf den Boden geworfen und so lange drauf herumgetrampelt, bis er komplett zerstört war. Das Gartenprojekt und all seine Ziele wurden zu nichte gemacht…

Warum die Stadt meinen Traum zu nichte gemacht hat? Das möchte ich euch gerne erklären! Wie ihr alle wisst, wollte ich in meinem Garten ein kleines Paradies machen und bauen. Alles in Betracht der eigenen Lebensmittelerzeugung und der Haltung von Tieren für die Nachstellung einer natürlichen Umgebung. Natürlich sollten auch Wildtiere ihr Zuhause finden. Es war alles in einem eine Planung von der ich schon lange Träume. Genau deswegen wusste ich auch, das ich nicht weiter kommen werde, wenn ich in so einen zurückgebliebenen Gartenverein gehe oder wenn ich Privat einen normalen Kleingarten anpachte. Deswegen wusste ich auch, das ich unbedingt eine Eigenlandparzelle brauche.

Nach langer Suche, ergab sich nach 2 Jahren endlich die Möglichkeit (so dachte ich), eine Eigenlandparzelle zu erhalten auf mntl. Pacht! Ab dem Moment kennt ihr die Geschichte die ich geplant habe/hatte und was ich so erlebt habe. Immer mit der Überzeugung, das mein Traum und mein Plan sich gut entwickeln. Mein Verpächter war mit mir auch oft im Gespräch, wo wir auch immer wieder versucht haben gemeinsam rauszufinden, was möglich ist und was nicht. So kamen wir irgendwann dazu, das wir gesetzlich uns noch einmal absichern wollten, was ein Kleingarten in Deutschland per Deffinition ist. Hier kamen wir zu den Informationen…

  • das ein Kleingarten maximal bis 400qm geht
  • das ein Kleingarten nur dann als dieser deffiniert wird, wenn dieser zu einer Kleingartenanlage gehört, die wiederum einen Kleingartenverein bildet.

Nun waren wir ab dem Punkt also per Definition auch abgesichert, nicht nur, das mein Garten 500qm hatte, ich gehörte eben auch zu keinem Verein und somit zu keiner Kleingartenanlage, auch wenn meine Eigendlandparzelle in einem Gebiete mit Kleingärten lag. Auch per Email fragte ich einmal beim Stadtamt zur Sicherheit nach, wo aber auch keine verneinende und somit für mich positive Antwort auf meine Fragen kam.

Naja… Nun hatte die andere Pächterin, die auch zu meinem Verpächter gehört, quer gegenüber von mir, die Idee sich Zwergziegen zu holen. In dem Zusammenhang ergab sich, das die Nachbarn, welche zum Gartenverein gehörten, wieder ihren Neid spielen liesen und mit voller Energie die Pächterin angingen wegen ihrer Idee der Zwergziegen und der Idee vom Mobilen Wohnheim als Gartenunterkunft bei schlechten Wetter und so weiter. Um ihren Neid zur Freiheit zu zeigen, rannten die alten Leute aus dem Gartenverein natürlich genauso wie sie es in der DDR und davor gelernt haben zum Staat, um da direkt Meldung zu machen und dadurch ihren Neid zu befridiegen, indem sie Wissen, das nun diesen Leuten das Leben schwer gemacht wird, wo der Neid hockt. Es kam der Tierschutz welcher keine Beschwerden groß hatte, dann kam der Wegewart der erstmal dominierende Aussagen was geht und was nicht treffen wollte, dann kam das Bauamt und danach noch einmal das Veterinäramt.

Fangen wir erst mit der lustigen Geschichte an, wie unfähig die Veterinäre waren. Man sage direkt, sie waren so unfähig in manchen Sachen, das ich der Pächterin direkt geraten habe, erstmal nicht gegen anzureden, daher es keinen Sinn ergibt, habe es aber vorne herum so dargestellt, als wenn ich zustimme. Das Veterinäramt Bremen erzählte nämlich, das…

  • ZwergZiegen sich total unwohl fühlen bei Brombeeren in der Nähe und Erdboden mit Stöckern.
  • ZwergZiegen unbedingt eine Sachkundeprüfung benötigen, auch von Privat
  • Zwergziegen zu 100% mindestens 1000qm brauchen

All diese Aussagen sind absoluter Humbuk. Die 1000qm sind ein Richtwert für die Weidehaltung und der dazu kommenden Ernährung durch Weidung von den Tieren, wenn keine 1000qm vorhanden sind, reichen sehr wohl 500qm, welche mit zugelegter Nahrung ein Ausgleich bekommen. Auserdem gibt es keine Sachkundeprüfung für Zwergziegen die gefordert wurde, einzig und allein für Huftiere gibt es solch eine Prüfung, diese muss aber nur von Beruflichen Landwirten abgelegt werden, diese Bestätigung holte ich und die Pächterin sich zur Sicherheit noch einml bei der Landwirtschaftkammer ab. Brombeeren essen die Tiere wiederum super gerne und auch in normaler natürlicher Bergumgebung haben die Tiere sehr viel Erd, Stamm und Ast Mix auf dem Boden. Man merkt also hier schon, das einfach nur gegen die Pächterin geredet wurde, in Niedersachsen wo die Tiere nun sind, gab die Prüfung nichts dieser Beschwerden.

Nun kommen wir aber zu dem Punkt, der auch mein Traum zerstörte. Das Bauamt was uns nicht entgegen kam, hat so viel um den Brei geredet (nicht unhöfflich gemeint) und mit Anzeige gedroht, das wir unserem Verpächter bescheid gegeben haben. Dieser führte eine telefonatische Rücksprache mit dem Herren vom Bauamt. Und dort haben wir herausgefunden, das wir zwar Eigenland und somit auch eine Eigendlandparzelle sind, aber das Land Bremen auch diese Eigenlandparzellen unter dem Bebauungsplan Kleingarten einsortiert haben. Somit ist auch mein Gartenprojekt mit sofortiger Wirkung in all seinen Zielen, ausser Obst und Gemüse anzupflanzen zerstört, denn das BundesKleingartengesetz besagt…

  • Bienenhaltung ist untersagt wenn man kein Mitglied in einem Verein ist, wiederum ist es egal ob man Wildbienen oder Honigbienen ansiedeln will.
  • Die Fläche eines Gewächshauses wurde auf 12 m² und dessen Höhe auf 2,5 m beschränkt.
  • Kleintiere sind verboten

Somit kann ich meine Kaninchen und meine Hühner nicht auf dem Gelände halten. Ich kann meinen Teich mit den Fischen nicht ansiedeln, wie auch meine Wildbienen nicht ansiedeln. Auch beim Gewächshaus brauch es deutlich mehr. Auch der kleine Wirpool mit einem Fussionsreaktor (erzeugt durch Tierkot, Gartenabfall und Stroh) ist als DIY Idee somit nicht umsetzbar. Durch die 1/3 Regelung besteht dann auch mein Problem, das die Planung der Fläche nicht ansatzweise funktioniert, obwohl sie für Tier, Natur und Mensch deutlich effektiver wäre.

Somit ist nun nachdenken angesagt. Ich zahle 150€ mntl. dafür das ich nun doch unter dem Rahmen eingespeert bin, wo ich durch mntl. Zahlungen und Eigenland nicht eingespeert seien wollte. Gebe ich den Garten auf oder nicht? Kann ich ein finanziellen Ausgleich schaffen und somit dem Garten einen Sinn geben oder eher nicht? Viele Fragen, die nun durch meinen Kopf schwirren. Deswegen kam nun schon länger nichts… Es dauert einfach eine so schwere Entscheidung zu treffen und im Fall der Aufgabe wieder die Harte suche nach Fläche für mein Projekt. Das schlimme finde ich, das Deutschland hier viel zu viel reguliert und somit eine interessante und Naturgerechte Führung eher verhindert anstatt erhält! Gerade Bremen sollte eine Vorzeigestadt sein anstatt so eine StandOver Stadt.

BE100

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